Borgersgelände: Keine Mehrheit für weitere Prüfung
Der Rat hat sich gegen eine Vorprüfung zur möglichen Ansiedlung der Georg-Müller-Schule auf dem Borgersgelände entschieden. Damit bleibt es zunächst bei der vorgesehenen Entwicklung des Areals für Wohnbebauung.
Die CDU hätte es für sinnvoll gehalten, die schulische Nutzung sowie die damit verbundenen Sanierungs- und Kostenfragen genauer untersuchen zu lassen. Eine solche Prüfung hätte noch keine Entscheidung für einen Schulstandort bedeutet, sondern lediglich zusätzliche Fakten für die weitere Beratung geliefert.
Nun kommt es darauf an, die Ergebnisse des AAV zur Altlastensanierung sorgfältig auszuwerten. Entscheidend wird sein, welche Maßnahmen erforderlich sind und welche finanziellen Belastungen daraus für die Stadt entstehen.
Die Entscheidung des Rates ist gefallen. Für die CDU bleibt dennoch wichtig, dass die weitere Entwicklung des Geländes transparent, wirtschaftlich und auf einer belastbaren Grundlage erfolgt.