Kläranlage Halle: Alternative Prüfung abgelehnt

Große Investitionen verdienen eine gründliche Prüfung

Der Rat hat unseren Antrag zur Prüfung des Nereda-Verfahrens abgelehnt. Damit wird die bisherige Planung für den Neubau der Kläranlage fortgesetzt.

Wir hätten uns gewünscht, bei einem Projekt mit Baukosten von rund 60 Millionen Euro auch eine mögliche Alternative fachlich prüfen zu lassen. Ziel unseres Antrags war es, das Nereda-Verfahren mit der bisherigen Planung zu vergleichen – insbesondere im Hinblick auf Wirtschaftlichkeit, Technik und langfristige Kosten.

Gerade bei einer Investition dieser Größenordnung halten wir es für sinnvoll, verschiedene Möglichkeiten sorgfältig gegeneinander abzuwägen. So können Entscheidungen auf einer möglichst breiten fachlichen Grundlage getroffen werden.

Die Entscheidung wurde in geheimer Abstimmung getroffen. Wir hätten eine offene Abstimmung bevorzugt, weil politische Entscheidungen für die Bürgerinnen und Bürger möglichst transparent und nachvollziehbar sein sollten.

Unser Ziel bleibt eine moderne, leistungsfähige und wirtschaftliche Kläranlage für Halle – im Interesse aller Bürgerinnen und Bürger.

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