Aktuelle Infos vom Ausschuss für Umwelt- und Klimaschutz

vom 24.11.2021

Themen:

Zustand der Wälder im Altkreis Schadensbild und welche Maßnahmen – insbesondere durch Wiederaufforstung – ergriffen werden

Bahnübergang und der damit verbundene Lärm durch die Warnsignale

Der Wald war ein wichtiges Thema beim letzten Ausschuss für Umwelt- und Klimaschutz. Der Leiter des Forstbetriebsbezirks Halle, Herr Johannes Otto Lübke, berichtete am Anfang der Sitzung ausführlich über den Zustand der Wälder im Altkreis. Er beschrieb das Schadensbild und welche Maßnahmen – insbesondere durch Wiederaufforstung – ergriffen werden. Problematisch ist, dass es Waldbesitzer gibt, die keine Wiederaufforstung durchführen wollen oder können. Neben Herrn Lübke sucht auch die Stadt Halle den Dialog mit den Waldbesitzern und bietet ihnen in solchen Fällen an, Waldflächen zu erwerben oder zu pachten, um sie dann in Eigenregie neu zu bepflanzen. So konnte zuletzt eine ca. 2 ha große Fläche in Hesseln erworben werden, die die Stadt demnächst mit 8.000 – 10.000 neuen Bäumen aufforsten wird, wie Bürgermeister Thomas Tappe erläuterte. Dies wurde fraktionsübergreifend mit Freude zur Kenntnis genommen.

Ein Dauerthema ist der Bahnübergang und der damit verbundene Lärm durch die Warnsignale, die die Lokführer nach aktueller Rechtslage abgeben müssen. Der Bahnübergang zwischen Busbahnhof und Fahrradstation macht diese Pfeifsignale leider notwendig. Hierzu lag ein Bürgerantrag vor. Der Antragssteller wies nach Öffnung der Sitzung auf die hohen Lärmemissionen hin und dass sich das Problem mit dem angedachten Halbstunden-Takt noch verschärfen würde. Laut Aussage des Antragsstellers wird der Bahnübergang nur mäßig genutzt. Daraufhin beschloss der Ausschuss, dass die Verwaltung eine Zählung durchführen lassen soll, um erstmal festzustellen, wie viele Bahnreisende den Bahnübergang anteilig nutzen.